…auf dem Pfad der Pferde…

 

 03.06.2017 – Eigentlich bin ich heute überhaupt nur raus um den Kopf frei zu bekommen und nur ja keine Ausreden aufkommen zu lassen – aber Lust hatte ich trotz schönen Tags nicht. Ich bin dann auch nicht auf Zeit gegangen, sondern einfach vor mich hin. Der Prater präsentiert sich zur Zeit einfach schon von seiner schönen Seite, und duftet an jeder Ecke anders.
Und ich genieße es einfach immer wieder durch den nicht kultivierten Teil zu wandern, oder den Trampelpfaden der Pferde zu folgen,  Heute habe mir wieder einmal erlaubt, so richtig laut zu atmen. – Ja das ist nicht alltäglich, denn oft erlaube ich es mir ganz einfach nicht. Aber Tatsache ist, dass es manchmal einfacher ist, wenn man es zulässt, dass Atmen auch einen Klang haben kann.

Auch bei der Reha, kam das Gespräch auf die Tatsache dass wir uns genieren wenn wir ‚komische Geräusche‘ von uns geben. Nur wie ist denn dass wenn jemand beim Gehen einfach singt? Es ist ja mittlerweile selbst singen zu einer ungewohnten Tätigkeit geworden. Ich persönlich glaube einfach, dass wir uns alle und hier meine ich nicht nur Lungenkranke, aber die vielleicht besonders, mehr zutrauen sollten. Denn ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sagen, je mehr ich mir es zugestehe dass Anstrengung ein Geräusch hat, oder man einfach auch singen kann, nur weil man sich gerne wieder einmal Luft machen will, umso besser geht es mir. Und ich will auch eigentlich wieder mehr für meine Stimme tun, denn natürlich tun die Sprays der Stimme nicht besonders gut.

 

Und wenn ich schon beim Thema bin, hier ein Link der mir sehr am Herzen liegt – eine super Initiative

 

Der Chor der Atemlosen
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