…Übermut tut manchmal gut…

23.06.2017 – …meine Fahrradreise nach Essling (ein ‚Trainingsbesuch‘ bei meiner Tochter und meinem Enkel). Vor hatte ich es ja schon länger, aber nachdem sich das mit dem Fahrradfahren so verspätet hat, war es vorprogrammiert. Ein wunderschöner Sommertag – okay Hitzewarnung – aber ich war so früh auf den Beinen, dass ich mir dachte, ‚na schau doch mal wie weit du kommst‘. Also ab mit der Schnellbahn zum Praterstern, Hightech aufgerüstet mit meiner Fahrradapp – angeblich 14 km und 01:15 Stunden Fahrt. – Na dann los.
Also alles was gerade war, war kein Problem, nur dann musste ich über eine Steigung, und noch eine Brücke.  Ja, da ist musste ich schon mal Absteigen – denn wenig Luft und noch dazu den falschen Gang zu erwischen – ist zumindest eine Sache zu viel.

Aber dann ging es gerade an der Donau entlang vorbei an Gebäuden und Anlagen, die ich noch nie gesehen hatte. Beim Kraftwerk Freudenau, ging es das nächste Mal bergauf, und ich sah die anderen Radfahrern von hinten, während ich schob. – also ganz Steigungen muss ich noch üben.

 

Als ich nur mehr 30 Minuten Zeit (laut meinem schlauen Navi) brauchte, melde ich mal meiner Tochter, dass ich vielleicht vorbei kommen würde. Leider war diese aber unterwegs. Nun, jetzt wollte ich es aber trotzdem wissen, schaff ich die gesamte Strecke hin und retour? Und so radelte ich durch eine wirklich schöne Lobau. Vorbei  an Feldern durch Wälder, bis zu dem See nahe bei meiner Tochter – Juhu Halbzeit, Kurze Pause und retour. Einmal habe ich mich dann doch verfahren, und bin auf einer Mountainbike Strecke gelandet. Keine so gute Mischung älterer Herr mit COPD und altes schweres Charakter  Rad, aber mein Navi hat mich brav aus dieser Situation gelotst.

 

Wie alle sehen können es gibt wieder Fotos und einen Star ‚mein Fahrrad‘

Dann kam allerdings die wirkliche Herausforderung, die Temperatur zog an und ich bekam zusätlich so richtig schönen Gegenwind. Ich habe teilweise geglaubt, ich komm nicht mehr von der Stelle, während so Radprofis an mir vorbeizogen. Etwas abgekämpft aber zufrieden kam ich in meiner geliebten ‚Freudenow‘ an und labte mich bei Soda – Zitron und wunderbar belegtem Brot – sowie mein Handy mit Strom. Denn was ich vergessen hatte, mein Navi will während der Fahrt gefüttert werden, und darauf hatte ich nicht geachtet. Nachdem wir beide satt waren, traten wir dann endgültig die Heimreise an. Mein Navi und ich. Eigentlich habe ich erwartet, dass ich am Sonntag dann doch einen mächtigen Muskelkater bekomme –aber war halb so schlimm. Allerdings bin ich insgesamt etwas erschöpft, was sich auch und vor allem tagsüber auch bei der Atmung zeigte.  .

 

Und was lernen wir nun aus der Geschichte: Also ich kann 30km mit Pause durchfahren – gut zu wissen .Ich organisiere mir einen Solarakku für mein Handy und ich erkundige mich nach dem Wind und fahre nicht mehr wenn es wieder so heiß wird. Der Rest ist Training.

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