Monthly Archives: August 2017

…yes I did it again – and more…

27.08.2017 – ich musste mir wohl wieder etwas beweisen. Ich kann bei diesem schönen Wetter einfach nicht zu Hause bleiben. Also rauf auf das Rad und ab – ja nur wohin? Ich will es wissen, schaffe ich es direkt von zu Hause, ohne Bahn bis an das Ende der Donauinsel zu fahren, und wieder retour?

 

Das Ergebnis ja knappe 40 Kilometer geschafft wenn auch mit einigen Pausen, nicht nur u etwas zu essen oder zu trinken – insgesamt 5,5 Stunden unterwegs.

 

Und hier gleich, was man nicht machen sollte: ich habe wenig geschlafen, es ist schwül und bekommt dann doch so 32 Grad, und die Donauinsel ist nicht gerade für Schatten bekannt. Und man glaubt es kaum, es gibt wieder einmal Gegenwind.

 

Dennoch: Ich spürte zwar meine Muskeln auf den letzten Kilometern ordentlich, und habe  jetzt schon eine Muskelkater, auch musste ich, speziell wenn es ‚bergauf‘ ging, immer wieder Pausen einlegen, aber irgendwie fühlt es sich schon gut an, einfach wieder etwas geschafft. Trotzdem, würde ich nun mal zu einer softeren Variante raten, auch von den Temperaturen her.

 

Was ich allerdings einfach sagen muss, es ist unglaublich schön neue Ecken zu entdecken, und bereits bekanntes in der jahreszeitlichen Veränderung zu beobachten. Und man trifft immer wieder nette Leute.

…wenn der August alles auf den Kopf stellt…

13.08.2017 – …kommt auch der Trainingsrhythmus durcheinander. Zugegeben habe ich mir immer wieder vorgenommen, dass ich wieder in meinen Rhythmus komme und drei Mal die Woche trainiere und dann einmal spaziere oder Rad fahre.  Aber nix da, es hat einfach nicht sein wollen. Immer wieder kam etwas dazwischen, ob jetzt erfreulich oder auch mal nicht. Und ich konnte und wollte einfach nicht mehr zu Haus bleiben – das Wetter war einfach zu schön, sodass  ich mich immer wieder auf mein Rad schwang und einfach nur fahren wollte, bis ich müde war. Und ich entdeckte so viele schöne Ecken, wurde glücklich wenn ich Steigungen beim zweiten Mal schaffte. Auch, wenn ich dann Oben angelangt nach Luft japste, aber ich grinste insgeheim über mein ganzes Gesicht, über meinen  neuen ‚Rekord‘. Ich lernte besser mit meiner Fahrradschaltung umzugehen, und genoss die Sonne, aber auch den Regen. Einmal, war ich im Prater nach einem Regenguss der Einzige auf der ganzen Prateralle, unglaublich wie intensiv die Luft roch, und dieses Erlebnis, ganz alleine auf dieser Allee zu radeln – einfach nur wunderschön.

 

Was will ich eigentlich damit erzählen, ich denke sehr oft an meine Geschichte. Im Juni 2014 konnte  ich kaum 20 Meter alleine gehen – und die Möglichkeit, dass ich ein Pflegefall würde, stand im Raume. Im Februar 2016, wurde ich in den Tiefschlaf versetzt und man bereitete meine Tochter darauf vor, dass ich möglicher Weise nicht mehr zurück komme. Im Herbst 2016 waren die Ventile zum zweiten Mal verrutscht, und ich konnte kaum noch 100 Meter durchgehen, und ich wusste vor lauter Verzweiflung, manchmal wirklich nicht mehr wie weiter.

 

Und jetzt, – radle ich durch die Gegend und genieße die Sonne auf meiner Haut, kann vom Geruch der Natur nicht genug bekommen – welch ein Reichtum! Ich genieße mit jeder Faser, auch wenn ich manchmal Muskelkater habe, völlig außer Puste mich an mein Rad klammre, es zeigt mir nur, dass sich etwas zum positiven ändert. Und das witzigste, ich wollte eine Hose anziehen, die mir 2014 noch gut gepasst hat – sie ist um 8 cm zu eng. –Hurra ich habe ordentlich zugenommen.

 

Liebe Leute – ich lese immer wieder in diversen Foren, wie furchtbar Ich Ihr euch fühlt, wie schwer es ist euch zu motivieren, vieles kann ich nicht nachvollziehen, manches sehr gut. Ich kann Euch nur ermutigen, bewegt Euch holt euch Hilfe wenn nötig, aber ‚kämpft‘ für Eure Gesundheit. Es lohnt sich, auch, wenn es immer wieder ganz schön Mühsam ist.

 

Und ich akzeptiere nun mal dass der Trainingrhythmus durcheinander ist – ich werde ihn wieder hin bekommen. Bis dorthin genieße ich einfach mein Tun.

…was ist anstrengender? Wandern oder Radfahren?…

05.08.2017 – mal wieder zu Fuß unterwegs. Irgendwie, hatte ich Lust heute mal wieder meine Kontrollstrecke im Prater zu gehen. Das Wetter war schon ganz schön warm, mit 34 Grad aber im Prater ging das durch den Schatten ganz gut.

 

Also um ehrlich zu sein, gestaltete sich das als ganz schön schwierig. Denn ich musste 3 Pausen einlegen, und kam nur auf eine Zeit von einer Stunde – gegenüber meiner bisherigen Bestnote mit 45 Minuten. Und ich war ganz schön außer Atem. Dabei dachte ich, dass ich durch das viele Rad fahren, erst am Freitag wieder 28 km bei durchschnittlich 13-15 km/h auf zwei Etappen, bei mindestens gleichen Temperaturen. Und ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich da so außer Atem war.

 

Ich habe dafür im Moment keine Erklärung, vielleicht sollte ich doch wieder öfter zu Fuß gehen? Oder es ist einfach anstrengender, da doch einfach mehrere Körperteile mitmachen müssen. Habt Ihr eine Erklärung? Würde mich über Input freuen.

PS: Wer kennt die rote Pflanze oder Pilz?