Monthly Archives: September 2017

..wenn ein Woche lang mal nichts besonderes passiert…

24.09.2017 …ist es auch gut. Heute viel die Entscheidung schon ganz schön schwer, gehen oder mit dem Rad fahren, der Himmel war grau und es roch eher nach Regen denn nach Sonnenschein. Dem entsprechend entschied ich mich für das Gehen, denn es gibt wirklich nicht viel Unangenehmeres als ohne entsprechenden Regenschutz Rad zu fahren.

 

Ich musste zwar  auf die 5 km zwei Pausen einlegen, war aber von der Zeit bei 50 Minuten, was okay war. Ich glaube ich gehe es einfach immer zu schnell an und dann fehlt mir die Puste. Gedanklich bereite ich mich aber schon darauf vor, jetzt dann mal die 10 km ohne meine 5 km Pause zu probieren.

 

Mein normales Training war sehr okay, ging ziemlich leicht von der Hand. Wenn dies, diese Woche wieder so gut beginnt, wird wieder gesteigert. Wie Ihr seht kann es auch mal ganz ruhig sein.

… fast hätte ich es wieder geschafft…

17.09.2017 …und der Prater hätte nur mir gehört. Es regnet, und der Herbst hält so richtig Einzug in Wien.  Ich habe mich schon so richtig gefreut, aber dann im zweiten Teil des Praters sammeln sich doch die Teilnehmer des ‚Rote Nasen Laufes‘. Sind wenigstens nicht ganz so laut wie viele andere.

 

Ich musste dann doch einige Male stehen bleiben, aber das störte mich jetzt nicht so sehr, da es wunderbar roch, dennoch denke ich dass ich wieder mehr üben sollte, gehen ist einfach etwas ganz anderes als Radfahren. Aber ich nehme mal an dass, sich das durch die geänderten Temperaturen so bald wieder ändern wird, und ich mein Wintergewand hervor holen werde um mich eingemummt in den dann kalten Prater zu begeben.

 

Meine Trainings zu Hause waren leider nicht ganz so erfolgreich. Da dürften sich die 44 Kilometer von Sonntag noch etwas ausgewirkt haben. Denn beim Ausdauertraining musste ich am Dienstag bei einer halben Stunde (15Min. 60 Watt und 10Min. 65 Watt)  abbrechen, da es zu anstrengend wurde, und ich trotz Sauerstoff nicht über 90 Sättigung bei einem Puls von 158 kam. Ich hatte einfach noch den Muskelkater in meinen Beinen. Krafttraining war dann kein Problem. Also mein Körper braucht einfach die Pausen dazwischen und offensichtlich auch mal mehr als nur einen Tag.

 

Und zum Schluss sein noch bemerkt, dass sich mein geliebter Prater nicht nur wie jedes Jahr sein buntestes Kleid anzieht, auch das Oktoberfest scheint nicht zu verhindern sein  – na dann mal Prost.

…ich kann es einfach nicht lassen,…

10.09.2017 …und muss immer mehr mit dem Fahrrad ausprobieren. Wie schon erwähnt, bin ich in letzter Zeit viel mit dem Rad unterwegs, aber diese Woche schlägt schon alles. Ich habe einfach begonnen, in der Stadt zu fahren, und es macht immer mehr Spaß. Auch möchte ich die noch schönen Tage nutzen. Also ich habe mal ca. 30 km Stadtkilometer zusammenbekommen. Und mein neuer Rekord an einem Tag 44 Kilometer mit einer längeren Pause zu fahren, war schon sehr anstrengend, aber am Ende bin ich dann immer ‚glücklich‘ es geschafft zu haben. Schwierig  auch, weil einfach die Temperaturen so differenzieren – in der Früh kalt, mittags heiß, und späterer Nachmittag dann auch eher kühl.

 

Auch das Training mit dem Ergometer ist ziemlich gut gegangen. Und beim Atemtraining, habe ich richtig gemerkt dass es jetzt hinhaut und ich so richtig schön lang die Luft einziehen kann. Allerdings beim Krafttraining hat sich mein ‚Mathematisches Genie‘ heraus kristallisiert, ich habe nämlich die ganze Zeit mit mehr Gewicht als bei der Reha trainiert, und mich gewundert warum denn das alles so schwer zu schaffen ist. Ja das Große 1×1 hat es in sich ?;-)

 

Das hört sich vielleicht alles jetzt so nach Leben ohne Schwierigkeiten an – nein ist es nicht – ich habe genauso meine Ängste, meine Schwierigkeiten, und klar habe ich nach 44 km keine Luft mehr und meine Beine tun mir weh, aber ich versuche mit meiner Krankheit  zu tun. Ich weiß dass, dies in der Form nicht für alle Möglich ist, aber ich möchte einfach motivieren. Und man kann nach Bewegung süchtig werden, das verspreche ich.

…ich liebe den Geruch von feuchten Wäldern…

03.09.2017 – nicht gerade das ideale Wetter. Es ist relativ frisch, der Wind weht, und es regnet leicht. Nach kurzem Zaudern, dann doch einfach gut anziehen und ab, in den absolut menschenleeren Prater. Ich muss ja gestehen ich mag das schon sehr, wenn einfach mal weit und breit kein, oder nur vereinzelt Menschen sind, und man sich so richtig ‚gehen lassen‘ kann. Damit meine ich, dass ich einfach gar keine Hemmung habe, ganz laut zu atmen, ja durchaus auch zu seufzen und zu stönen, tut einfach gut und ich habe das Gefühl es reinigt die Atemwege.

 

Verblüfft war ich über die Gehzeit, da ich es gar nicht darauf angelegt hatte, aber 50 Minuten für 5 km ist schon okay.

 

Und das was ich besonders liebe:

Nachdem es in der Nacht stark geregnet hat, duftet der Ganze Wald und ich liebe diese frische, heute nicht schwüle, sondern intensiv nach feuchter Erde riechende Luft. Da  mache ich auch gerne Umwege um noch länger hier sein zu können. – also wer auch immer das liest, wenn irgend möglich geht raus in die Natur, genießt es auch einfach mal, wenn es nicht so schön ist, den Geruch die Stille, oder einfach den klaren Blick. Denn auch wenn es nur ein kurzer Ausflug ist ich bin mir sicher, Ihr kommt ‚reicher‘ zurück als Ihr weg gegangen seid.