Monthly Archives: Juni 2018

…da ist was dazwischen gekommen…

…ja da ist mir meine Nase dazwischen gekommen,…

 

17.06.2018 – …die meinte sie muss jetzt mal so richtig bluten – bis ich mit der Rettung ins Spital kam, und das gleich drei Mal hintereinander.

 

Und beim dritten Mal ist mir etwas gelungen. Die Situation war zwar echt alles andere als aufbauend sondern eher wirklich grauslich, aber da saß ich nun mit meiner Nierenschale unter der Nase und begann mir Mandala mäßig zu erklären

 

‚alles wird gut‘
‚der weiß schon was er tut‘
‚und du kannst einfach nichts besseres beitragen als ganz ruhig zu atmen‘

‚alles wird gut‘
‚der weiß schon was er tut‘
‚und du kannst einfach nichts besseres beitragen als ganz ruhig zu atmen‘

Ich weiß nicht wie lange ich das dann praktiziert habe, aber irgendwann war ich wieder an der Reihe, und während der Arzt seines Berufes nachkam – bin ich einfach nur stoisch dagesessen  –‚du kannst nichts besseres beitragen als ganz ruhig zu atmen, einfach ganz ruhig atmen, – du kannst nichts Besseres beitragen als ganz ruhig zu atmen, einfach ganz ruhig atmen ‘…. und irgendwann hat er dann meine Nase ausgelassen.

 

Jetzt einige Tage später ist meine Nase zwar noch immer mehr verbogen als ohnehin, aber ich kann zumindest teilweise wieder über beide Nasenlöcher atmen. Und das nutze ich doch gleich für eine kleine Radtour. Schöne Zeit und genießt den Sommer!

…Kinder wie die Zeit vergeht…

…ich muss ja nicht unbedingt betonen dass ich ein bekennender Fan der Therme WienMed bin.

 

03.06.2018 – Aber so schnell war eine Reha noch nie vorbei. Okay ich hatte jede Woche drei Termine und daneben eine ganze Menge an Projekten laufen, aber ich war nicht der Einzige den das überrascht hat.

 

Ich muss einfach auch der ganzen Institution, den beteiligten Ärzten, Therapeuten und auch dem organisatorischen Personal einfach meinen höchsten Dank aussprechen. – ja vielleicht habe ich eine Sonderbehandlung weil ich schon so oft dort war, und die Menschen natürlich von meinen Aktivitäten rund um das Thema COPD wissen. – Aber nun auch hier ganz offiziell und uneingeschränkt herzlichen Dank!!!

 

Was fasziniert mich eigentlich so, unabhängig davon dass ich gerne hätte dass meine Werte am Schluss der Reha besser sind als zuvor, und der Tatsache dass ich nicht irgendwo bin und dort auch übernachten muss, – also meinen anderen Tätigkeiten nicht mehr nachgehen kann. Es sind die Kleinigkeiten, die mich dazu bringen doch noch ein kleines Stücken weiter zu gehen, ja mein ewiger Ehrgeiz, aber ist es nicht schön bei einer Übung am Anfang behauptet zu haben, die habe ich auf einem Videokanal  in Zusammenhang mit Marcel Hirscher gesehen, das kann ich nie? Und dann Freiwillig um eine Verschärfung fragt und es gelingt – klar nicht so easy und oft und schön aber – Hey es geht.

 

Oder es auch noch einmal ganz gezielt Input zu bestimmten Problemstellungen gibt, und auch den Tipp da geht noch mehr, oder schöner, effizienter. – Ja das verstehe ich unter Begleitung. Gebt mir Aufgaben an denen ich wachsen kann und lasst mich experimentieren,  und zeigt mir Wege auf – super Danke!

 

Es ist auch nicht so wichtig ob ich jetzt beim 6 Minuten Gehtest 10 Meter weiter gekommen bin, beim Ausdauertraining ist es der doppelte Wert geworden, ja das ist schön – wichtig ist ob ich mich gestärkt fühle, und zwar auf der physischen als auch auf der psychischen Ebene. Ich kann die Reha der Therme WienMed allen die keine stationäre Lösung anstreben wärmstens empfehlen – fragt bei euren Lungenärzten danach – ‚weil ich es mir wert bin!‘.

 

War dieses Wochenende mit meiner Tochter unterwegs – und hier etwas weniger fotografiert, aber dennoch allen eine schöne Zeit.