Monthly Archives: Oktober 2017

…meine kleinen Tricks…

…helfen mir immer wieder über die Runden.

 

20.10.2017  Diese Woche lief trainingsbezogen eigentlich ziemlich gut, allerdings hat mein Puls nicht immer mitgespielt. Denn zwei Mal musste ich das Ausdauertraining am Ergometer abbrechen, weil mein Puls nach ca. 20 Minuten bei 160 war. Keine Ahnung, warum. Und dann beim dritten Anlauf am Freitag war alles anders: Ich fühlte mich pudelwohl, 20 Minuten bei 65 Watt bedeuteten sogar einen neuen Rekord. Ich habe keine Idee, warum das so unterschiedlich gelaufen ist – vielleicht bekomme sich das noch heraus.

 

Aber es gibt da etwas, wovon ich gerne erzählen möchte, und zwar von meinen kleinen Helferlein.

 

Wenn ich mein Training beginne, ist das für mich einfach immer eine Überwindung. Und dann möchte ich natürlich spüren, dass ich weiter komme, dass sich etwas tut. Beim Krafttraining ist das ja noch relativ einfach. Wenn es anstrengend wird zähle ich einfach ganz laut mit – das hilft mir ungemein. Schon bemerkenswert, was so ein laut gestöhntes „13, 14 und 15“ bewirken kann.

 

Aber viel ‚trickyer‘ ist das am Ergometer. Ausdauertraining dauert einfach viel länger. Hier helfe ich mir gerne mit inneren Bildern, die mich diese Zeit besser, intensiver oder liebevoller erleben lassen.

 

Ich schließe meine Augen, stelle mir Landschaften vor, die Donau, das Meer, eine Insel, was auch immer mir beliebt. Und dann gibt es einen Punkt, dort, wo es schwierig wird und ich aus dem Rhythmus komme, wo Atem und Beine plötzlich nicht mehr zusammenpassen und ich das Gefühl habe, jetzt hör ich auf. Da kommt dann vor meinem inneren Auge plötzlich mein Enkel auf seinem Fahrrad  daher. Und strampelt, so wie er es mir einmal erzählt hat (…dann fahr ich ganz schnell…), an mir vorbei, begleitet mich. Und wenn es noch schwieriger wird, taucht wie aus dem nichts auch meine Tochter auf – und wenn es dann wirklich anstrengend wird, hole ich mir gedanklich als meinen Tempomacher Russel Winwood dazu. Und siehe da, ich habe die 35 Minuten überstanden, vielleicht sogar mit neuem Rekord.

 

Mein Appell, wenn dieser überhaupt von Nöten ist:  Sammelt in eurem Inneren Bilder, die für euch schön sind, und setzt sie in Zeiten, die etwas anstrengend sind, ein.

 

Zu einem ähnlichen Thema gibt es auch auf http://www.leichter-atmen.de/kopfsache/meine-kraftquellen-fuer-mehr-wohlbefinden Tipps zum alltäglichen Umgang mit Herausforderungen, die jedem ins Haus stehen.

 

Hier noch einige Bilder meines heutigen Ausfluges, in einen zugegeben windigen und feuchten Prater – dabei waren mehr Menschen unterwegs als erwartet.