…wenn sich eine Trainingspause…

…so richtig rächt!

 

22.07.2019 – Zugegeben ich habe jetzt länger unter der Woche nicht trainiert, einfach weil immer etwas dazwischen gekommen ist, oder ich es dazwischen kommen habe lassen.

 

Aber heute ist ein wunderschöner Tag, um Rad zu fahren. Also ich umgehe meinen kleinen Berg mit einer List 3 Stationen mit der U-Bahn und dann ab in den Prater.

 

Ich dachte noch daran, hoffentlich funktioniert der Aufzug, ja und was will man mehr ‚außer Betrieb‘ kurz war ich mir nicht ganz sicher, dass ich mein doch etwas ältere und schwerere Rad da die Stiegen hoch bekomme, aber mit drei Zwischenstopp und ganz viel Luftholen, ist es dann doch noch gegangen. Einfach ein seltsames Gefühl, die Angst vor dem nicht schaffen, denn was mach ich denn wenn ich in der Mitte einfach nicht mehr weiter kann? – Jemand fragen? Klar aufzeigen, sorry ich benötige Hilfe. Das kostet viel Überwindung. Und ich stelle mir vor, wie schwierig es sein muss, wenn man zum Beispiel mit einem Rollator oder eine sonstigen Gehhilfe, immer wieder in solche Situationen kommt. Gewöhnt man sich daran?

 

Also gut ich habe die erste Hürde geschafft.

 

Es war ungewöhnlich ruhig in der Stadt und auch der Prater war recht wenig belebt. Ich bemerkte bald, dass ich mehr Kraft benötigte um weiter zu kommen, daher vergaß ich auch oft auf das fotografieren. Aber die Fahrt in mein Stammlokal ging dann doch noch recht gut. Und prompt war ich wieder der erste Gast, der sein Frühstück genoss.

 

Das Wetter wusste nicht so recht was es tun solle, regnen oder doch lieber sonnig, oder bleiben wir einfach etwas Wolken verhangen? – und dann kam der Wind, und löschte meine Pläne weiter zum Kraftwerk Freudenau und die Donauinsel zu fahren. Im Nachhinein Gott sei Dank.

 

Also retour bei Gegenwind, und schon nach einem Drittel schmerzten meine Beinchen so sehr, dass ich mit der ersten Pause unterbrechen musste. Und so ging das weiter, – mehr als nur deprimierend sich klar zu werden, dass man einfach bei weitem nicht so fit wie im Vorjahr ist.

 

Also mein Fazit, – ich stelle wieder meinen Trainingsrhythmus her, egal was da komme, denn es kommt ja eh immer was dazwischen, wenn man es lässt. Und ich habe ja im November meine Challenge vor mir. Und da brauche ich Kraft und Ausdauer.

 

Also in diesem Sinne eine schöne und aktive Zeit.

 

3 thoughts on “…wenn sich eine Trainingspause…

  1. Doris

    Lieber Eberhard

    Ja die Angst vor dem nicht Schaffen, die kenn ich auch zu Genüge und prompt wirds schwierig, selbst bei
    kleinen Anforderungen. Hingegen, bin ich abgelenkt, weil vielleicht jemand neben mir her läuft, tip top!
    Also die Psyche kann da auch noch manchen Streich spielen…

    Trotzdem: immer wieder vorwärts und so viel Bewegung als möglich.

    Noch einen guten, luftireichen Sommer wünscht Dir und allen, die hier lesen

    Doris

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  2. Manuela Geier

    Lieber Herr Eberhard, hab heute den 25.10.2019 die Zeitung aufgeschlagen und hab wieder über meine Krankheit gelesen und was sie vorgehabt und noch vorhaben ich bin ein sehr aufgeschlossener Mensch und bin für jede Information und Rat sehr Dankbar und drum wünsche ich mir wenn möglich ein Treffen. ich weis es wird sehr Schwierig da sie jeden Tag bestimmt in Training sind und die Tage mit Terminen gefüllt sind. Kurz zu meiner Person heiß Franz Benko komme aus Graz bin seit 2008 COPD IV Patient und hab meine Krankheit auf eine ähnliche Art und Weise bekommen. Rauche seit 14 Jahre nicht mehr trinke keinen Alkohol. Hab mein geliebtes Tennis aufgeben müssen, fahre aber sehr gerne mit dem Fahrrad, gehe dreimal in der Woche ins Fitnessstudio. Habe kein Problem mit der anreise nach Wien lg Franz Benko

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    1. Eberhard Jordan Post author

      Lieber Herr Benko,
      herzlichen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse, aber wie Sie schon erwähnt haben, habe ich im Moment einen sehr dichten Terminkalender, daher bitte um Verständnis, dass ich in absehbarer Zeit keine neuen Termine wahrnehmen möchte.
      Ich finde es toll, dass Sie trotz COPD IV so aktiv sind, weiter so das hilft wirklich, davon bin ich zu tiefst überzeugt. In diesem Sinne eine schöne und aktive Zeit.
      Mit den besten Grüßen
      Eberhard Jordan

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