…wenn sich plötzlich…

…die Erde auftut!

 

13.06.2021 – Ja ich habe eine Pause gebraucht. Nach nun doch schon vier Jahren fast wöchentlichem Blogeitrag, Buch und myCOPD-Challenge war es jetzt einfach mal genug. Und leider war die endgültige Absage der myCOPD-Challenge der Auslöser, das hat mich schon etwas aus der Bahn geworfen, so viel Arbeit, Zeit und Energie für ???

 

Auch war im Garten so viel Arbeit, dass mir einfach die Puste ausging, im wahrsten Sinn des Wortes. Es hat gut getan, aber heute war für mich klar, dass ich wieder in den Prater muss, und unbedingt ein belegtes Brot und Soda Zitron zum Frühstück brauche. Es war köstlich und wohltuend wieder auf meinem Stammplatz zu sitzen, und in die Sonne zu blinzeln.

 

Was mich bei der ganzen Wanderung schon beschäftig ist einfach der Umgang mit chronischer Krankheit, oder anders gesagt, ja meine Lunge ist beschädigt und wird nie wieder gesund werden. Meine Medikamente werden mir bleiben, und mein Bemühen um ein aktives Leben. Aber ist darin nicht schon eine andere Qualität enthalten? Durch Zufall kam wieder mal gleichzeitig ein Beitrag auf Selpers – https://www.facebook.com/selperscom/posts/4249869885076360 zum Thema.

 

Gerade durch meine Arbeit im Garten mit anderen ist klar geworden, wo meine Grenzen sind. Alle wissen es, das meine Lunge nicht so funktioniert wie ihre, wenn ich in die Tormannstellung gehe wissen alle jetzt benötigt er Pause. Sie akzeptieren wenn ich Sie bitte langsamer zu tun. Manchmal muss man es öfter sagen aber es funktioniert. Und auch wenn ich am Abend dann ganz wenig Luft bekomme und wirklich etwas rasten muss, weiß ich sie erkennen den Wert den ich einbringe, auch wenn ich nicht schwer tragen und gleichzeitig gehen kann. Meinerseits wiederum schätze ich ihre Hilfe, und so können wir etwas Schönes schaffen.

 

Klar wehre ich mich auch gegen dieses Bild, ‚der ist krank und kann nichts mehr schaffen‘. Bin ich einfach nicht, zumindest nicht für mich. Und diese Wahrnehmung über sich selbst kann zwar hin und wieder trügerisch sein, ich glaube jedoch sie verändert den Umgang mit der Krankheit und auch die Wahrnehmung anderer mir gegenüber ins Positive.

 

In diesem Sinne allen eine schöne und aktive Zeit.

 

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