Meine sechs Säulen

In meinen Augen gibt es einfach 5 Säulen, die bei dieser Erkrankung wichtig sind – und das sind:

 

 

Ärzte / Therapeuten: die bereit sind, einen gemeinsam Individuellen Weg zu gehen und sich nicht mit der Diagnose chronisch abfinden sondern neue Wege suchen.

 

Medikamente: die auf den jeweilige Person abgestimmt sind, und von dem Patienten auch richtig eingesetzt und eingenommen werden.

Rauchfrei durch den Alltag. – Wie Frau Sophie Meingassner (Rauchfrei Telefon) richtig angeregt hat – Herr Jordan aber eine Säule fehlt – Rauchfrei – möchte ich diese nun ganz offiziell einführen. Denn wenn ich auch das ‚Glück‘ hatte durch die Sedierung auf der Intensivstation keinerlei Entzugserscheinungen mitbekommen zu haben, so denke ich doch es ist richtiger Weise eine weitere wichtige Säule. Und ab hier möchte ich gerne meine Expertin Sophie Meingassner zu Wort kommen lassen.

Rauchfrei sein: COPD ist eine Lungenerkrankung und Rauchen schadet der Lunge. Daher ist Rauchfrei sein nicht nur die beste Vorsorge, um nicht zu erkranken. Der Rauchstopp ist denke ich die Voraussetzung für jede andere therapeutische Maßnahme. Viele waren jahrelange abhängige Raucher – wie ich.

Durch den Rauchstopp wird die Lunge nicht weiterhin geschädigt. Der Rauchstopp ist für viele eine „Challenge“, aber mit Hilfe (wie zum Beispiel vom Rauchfrei Telefon www.rauchfrei.at) kann die Rauchfreiheit beginnen.

Und an dieser Stelle auch gleich nochmals der Link zu Ihrem Umfangreiche Gastbeitrag zum Thema, nehmen Sie sich Zeit es lohnt sich!

 

Training: Hier scheint es mir wichtig zu sein, mit den Trainingseinheiten eine genaue Rhythmik zu bekommen wo es einfach  keine Ausreden geben darf – sondern die wie ein wichtiger Termin wahrgenommen werden. Und man muss sich bewusst sein, dass der Aufbau des Körpers einfach sehr langsam geht und aus ganz vielen kleinen Schritten besteht. Es dauert ein wenig bis sich der Glücksmoment über das Erreichte einstellt.

 

Liebe und Begleitung: das scheint mir ein ganz wichtiger Moment zu sein – der noch weit über den eigenen Glücksmoment wenn man etwas erreicht hat hinaus geht – einfach Moment mit anderen zu genießen und als etwas Wertvolles zu begreifen. – zusätzlich hilft es einfach über einige Sachen mit professionellen Begleitern zu sprechen.

 

Und zu Guter Letzt gute Ernährung: mein schwierigster Part da ich eher damit kämpfe Gewicht zu verlieren, als dazu zu bekommen. Wertvolle Nahrungsmittel, hochwertig verarbeitet und in bunter Vielfalt. Eine wahre Herausforderung, in regelmäßigen Abständen eher 5 kleine Mahlzeiten statt 3 Große.